Solar-Parks
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Auf einer Fläche von über 16 Fußballfeldern wuden dort 22.000 Solarmodule aufgebaut – diese haben eine Leistung von 13,9 Megawatt Peak (MWp). Dieser Wert gibt an, wie viel Gleichstrom die Anlage unter idealen Bedingungen erzeugen kann. Der ins Netz eingespeiste Wechselstrom beträgt 10,8 MWdc. Fertiggestellt wurde das Projekt im August 2025. Das langgezogene Areal am Tagebaurand, das von der L264 aus gesehen hinter dem Immissionsschutzwall liegt, wird derzeit von Tagebaubetreiber RWE als Lagerfläche genutzt und kann ideal über die Zufahrtsstraße zum Parkplatz Niederzierer See, die weiter in den Tagebau führt, erreicht werden. Ein fast 2,5 Kilometer langer Zaun soll die Anlage trotzdem vor Unbefugten betreten und Vandalismus schützen. Die Netzanbindung des Solarparks erfolgt über eine rund 2,5 Kilometer lange Leitung zur Hauptschaltanlage des Tagebaus Hambach und ist an das 380 kV-Netz angeschlossen. Im Jahr 2030 soll mit der Flutung des Tagebaus Hambach begonnen werden. Bis der Hambachsee aber komplett gefüllt ist, vergehen Jahrzehnte. Diese Anlage liegt dann später am Seeufer und könnte weiter in Betrieb bleiben.
Die Anlage wurde in einer Rekordbauzeit von 5 Monaten früher als geplant in Betrieb genommen werden. Dabei kam erstmals ein KI-gestütztes Tool zur Überwachung des Bauablaufs zum Einsatz. Das Tool gleicht Drohnenaufnahmen von der Baustelle mit den Plänen ab und hilft so den Baufortschritt mit geringem Zeitaufwand zu dokumentieren und mögliche Abweichungen effizient aufzudecken.
Für die Gemeinde Niederzier ist der Ausbau der erneuerbaren Energien eine tragende Säule des Strukturwandels. Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung der Region direkt vor unserer Haustür sind wichtig für die Zeit nach dem Bergbau.
April 2025
August 2025
12,5 ha
16,8
22.000
632 Wp
13,9 MWp
11,81 MW
10,98 MW
1.573
15,5 Mio. kWh/a
4.147
10,42 Mio. EUR
869
4.560
5.026
17.745
Erdgas: 350 g/kWh
Energiemix: 390 g/kWh
Kohle 1.200 g/kWh
(Stand 2023)
Erklärung: auch ein Solarpanel verurschacht eine CO²-Belastung der Umweld, die bei der Herstellung der Bauteile, dem Transport und die Errichtung ensteht. Die Gesamtimmision der Herstellung geteilt durch 30 Jahre ergibt den angegebenen Wert. Es sind 56 g pro erzeugter kWh.
30 Jahre
465 Mio. kWh
26 Tsd. t
137 Tsd. t
151 Tsd. t
532 Tsd. t