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Solarpark

A44n Bedburg-Jüchen

Nenn-Leistung: 86,5 MWp

Real-Leistung:  18,3 MW

ein Projekt vom

141.000 Module  generieren 80,2 Mio. kWh/a

dieser Solarpark versorgt 21.442 Haushalte mit grüner Energie

Auf einer Fläche von über 81 Fußballfeldern wurden dort 141.000 Solarmodule vom Type "TOPCon" installiert. Diese haben eine Nenn-Leistung von 86,5 Megawatt Peak (MWp). MWp ist ein Wert um PV-Anlagen vergleichen zu können. Der Wert wird unter Standard-Testbedingungen (STC) mit einer Einstrahlung von 1.000 W/m² und einer Modultemperatur von 25°C ermittelt. Die Sonnenstrahlung vor Ort beträgt aber nur 472 W/m²im Jahresmittel. Die reale durchschnittliche Parkleistung beträgt deshalb 18,3 MW.  Das ist für NRW ein sehr guter Wert. Sie schwankt jedoch je nach Sonneneinstrahlung sehr stark. Nach einer Bauzeit von nur 8 Monaten erfolgte die Inbetriebnahme im Dezember 2025.  Die Netzanbindung des Solarparks erfolgte wahrscheinlich über die Hauptschaltanlage des Tagebaus Garzweiler an das 100 kV-Netz. RWE beruft sich auf kritische Infrastuktur und machte dazu keine Angaben.

Video

Nachhaltiger Wandel im Rheinischen Revier

RWE betreibt im Rheinischen Revier große Solaranlagen entlang der Bundesautobahn A44n. Die Anlagen der ersten Ausbaustufe stehen auf rekultiviertem Gelände zwischen Bedburg und Jüchen. 

Die Solaranlagen entlang der A44n sind nicht nur ein Vorbild für weitere Projekte, sondern auch ein Symbol für den Wandel hin zu nachhaltigen Energielösungen. Mit dem Projekt demonstriert RWE erneut, wie ehemals genutzte Tagebauflächen effektiv für die Zukunft umgestaltet werden können.

In 2026 ist die Umsetzung der zweiten Ausbaustufe mit einer Kapazität von 19,9 Megawatt peak (15,5 MWac) geplant. Die Erweiterung soll über 30.600 Solarmodule verfügen und auf rekultiviertem Gelände des Tagebaus Garzweiler auf dem Gebiet der Stadt Jüchen entstehen.

  • Baubeginn:

    März 2025

  • Inbetriebnahme:

    Dezember 2025

  • Nenn-Gleichstromleistung:

    86,5 MWp

  • Nenn-Drehstromleistung:

    74,6 MW

  • Reale-Drehstromleistung:

    18,3 MW

  • Volllaststunden :

    1.075 h/a

  • Anzahl Module:

    141.000

  • umfriedete Fläche:

     81 ha

  • entspricht Fußballfeldern:

    113

  • Stromerzeugung pro Jahr:

    80,2 Mio. kWh

  • CO²-Immission Solarpark:

    4.491 t

  • versorgte Haushalte:

    21.442

  • alternative Menge Braunkohle :

    334.402 t

  • CO² -Immisssion Braunkohle:

    96.231 t

  • CO²- Einsparung:

    91.740 t

  • Ø Sonnenstunden pro Jahr:

    1.573

  • Nenn-Modulleistung:

    613 Wp

  • Reale-Modulleistung:

    130 Wp

  • Baukosten ca.:

    58,4 Mio. EUR

  • Jahresertrag aus Erzeugung ca.:

    8,35 Mio. EUR

Erklärung: auch ein Solarpark verurschacht eine CO²-Belastung der Umweld, die bei der Herstellung der Bauteile, dem Transport und die Errichtung ensteht. Die Gesamtimmision der Herstellung geteilt durch 30 Jahre ergibt den angegebenen Wert. Es sind 56 g pro erzeugter kWh.

  • erwartet Laufzeit Solarpark:

    30 Jahre

  • erzeugte Strommenge in 30 Jahren:

    2,41 Mrd. kWh

  • CO²- Immission PV in 30 Jahren:

    26 Tsd. t 

  • CO²- Einsparung gegenüber Erdgas in 30 Jahren:

    707 Tsd. t 

  • CO²- Einsparung gegenüber Kohle in 30 Jahren:

    2.8 Mio. t

CO²-Immissionen:


PV-Anlagen:       56 g/kWh
Erdgas:             350 g/kWh
Braunkohle    1.200 g/kWh